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Das Haus - Villa Ichon

1843 erwarb der Maurermeister Heinrich Depken das Grundstück "Altenwallcontrescarpe 4" und errichtete dort ein dreiachsiges, spätklassizistisches Wohnhaus.

1871/72 erhielt der Bremer Architekt Johann Georg Poppe den Auftrag zum Ausbau. Die dabei enstandene Außenfassade ist bis heute weitestgehend erhalten geblieben. Ebenfalls aus Poppes Ära stammen u.a. die farbigen Stuckdecken und die Holzbalkendecken sowie der weiß-blaue Fayence-Ofen im Erdgeschoß.

1925 kaufte die Bremer Theatergesellschaft das Gebäude und mit dem Einzug des damaligen Direktors Johannes August Wiegand erlebte die Villa einen weiteren kulturellen Höhepunkt - sie avancierte zum Mittelpunkt des Bremer Theaterlebens.

In den 60er Jahren war u.a. die Anwaltskanzlei Dr. Ichon hier Mieter, ein Umstand, dem das Haus seinen heutigen Namen verdankt. 1982 wurde das Haus wiedereröffnet und 1984 erhielt die "Initiativgruppe zur Erhaltung der Villa Ichon" den deutschen Preis für Denkmalschutz.